Bisher war ich kein großer Freund meiner eigenen Rezensionen. Zu oft habe ich unnötiges betont und verdammt und wichtiges einfach nicht erklärt. Meistens ist es sogar soweit gegangen, dass ich die 0815 Phrasen gedrescht habe, nur um irgendwas schreiben zu können.
Dies hat mich enorm unglücklich gemacht. Einerseits weil ich wusste, dass ich es besser kann, andererseits weil das was ich dann gebracht habe meistens furchtbar unfertig war. Das soll sich jetzt ändern.
Ich habe mir einige kleine Artikel durchgelesen, wie ich eine gute Rezension aufbaue, wie ich meinen Stil verbessere und wie ich den Leser der Rezension so berühren kann, sodass er sich wirklich Gedanken macht, das von mir besprochene Werk zu kaufen.
Bis ich das aber perfektioniert habe, wird noch viel Zeit vergehen. Ich kann jedoch sagen, dass ich mit den Rezensionen die ich bisher geschrieben habe zufrieden bin. Ich muss sie sicher nicht vor anderen Leuten verstecken und ich hoffe das der geneigte Leser meines Blogs das ebenfalls so sieht.
Sieht er das nicht so, dann kann er natürlich in den Kommentaren sagen, was ihm nicht gefallen hat, wo er ansetzen würde, wenn er diese Rezension geschrieben hätte, denn nur so kann ich mich verbessern.
Also helft mir eine bessere Lounge zu machen.
2 Kommentare
Crayton sagt:
7. September 2010 von 12:14 (UTC 1)
Sei mal nicht so streng mit dir! Also ich fand deine Rezensionen immer sehr gut geschrieben und wirklich lesenswert. Aber gut, wenn du unzufrieden warst…
Dann bin ich nun nochmehr gespannt auf deine neuen Rezensionen.
P.S.: Off-Topic: Du gibst ja schon mächtig Gas auf deiner neuen Seite. Schon 5 Beiträge in zwei Tagen.
Pseudonymesinddoof sagt:
8. September 2010 von 21:28 (UTC 1)
Ich schließe mich dem Crayton an, ich fand deine Artikel cool.
Also bei Comics sind Rezensionen wirklich nicht sehr schwer, wenn man den passenden Jargon und Wirrwar aus bescheuerten (aber liebenswerten) Neologismen von Comicast und Co. draufhat.
Es ist halt so: Ich halt mir beim Schreiben immer vor Augen, dass Comics ein Handwerk sind und was halt da wichtig ist. Das ganze Storytelling. Subtile Charakterisierung durch Dialoge und so. Rumgenerde ist generell immer ein Plus, sag ich mal.
Was ich immer gern lese, ist, wie richtig gut auf die Zeichner eingegangen wird. Generell fällt mir auf, wie sehr beim Comicbloggen und Podcasts die Zeichner in den Hintergrund rücken. Es ist halt so, dass es heutzutage in der US-Szene keine Zeichnersuperstars gibt. Einen zeichnenden Bendis, Kirman, Morrison, Johns oder so.
Authentizität war mir immer wichtig. Wenn mich ein doofer Comics belustigt, dann schreib ich darüber, was mich daran belustigt. Ich hab nie etwas geschrieben, um irgendwas zu schreiben.
Ich glaub die gleiche Formel kann man so oder so ähnlich überall anwenden.